Kategorie-Archiv: gastkommentar

Ein warmes Haus und eine gesunde Umwelt

Vor einigen Jahren noch hat man sich nicht besonders viele Gedanken darüber gemacht, was das Heizen der eigenen Wohnung für die Umwelt bedeutet. Kraftwerke wurden ohne schlechtes Gewissen genutzt und Heizungsanlagen entsprachen nicht dem, was sie heute können. Inzwischen haben sich die Zeiten geändert und Nachhaltigkeit, Effizienz sowie Klimaverträglichkeit sind inzwischen mehr als wichtig und kaum ein neues Projekt wird heute begonnen, bei dem diese drei Punkte nicht wenigstens teilweise angesprochen werden.

Dies gilt natürlich auch für das Heizen, denn hier ist es besonders wichtig, die Umwelt zu schonen, indem man nicht allzu viele Schadstoffe in die Luft geraten lässt. Man selbst als Verbraucher ist hier natürlich nicht der alleinige Verantwortliche, denn es kommt ganz besonders darauf an, was in einer Heizung oder einem Ofen steckt. So sind es besonders moderne Geräte, die die Umwelt auf besondere Art und Weise schützen.

Nur ein Beispiel ist hier das Verbrennen von Holzpellets, denn diese verbrennen absolut CO2 neutral. Klimaschutz wird also groß geschrieben. Der Kaminofen ist für viele Menschen ein sehr zentrales Thema, denn er bringt nicht nur Wärme in die eigenen vier Wände, sondern bietet auch ein besonderes Ambiente durch Licht und auch Ton. Auf diesen zu verzichten, weil er die Umwelt nicht schont, wäre nur allzu schade. Daher haben sich auch die Hersteller von Kaminöfen in den letzten Jahren viele Gedanken gemacht und ihre Produkte auf Herz und Nieren geprüft. Es galt hierbei nicht nur, schädliche Stoffe, die in die Umwelt gelangen, zu reduzieren, sondern zeitgleich auch eine ressourcenschonende Möglichkeit zu entwickeln. So ist der Aufbau eines Kaminofens heute eine Wissenschaft für sich. Mit Holz als Material, das man zum Anfeuern des Ofens benötigt, nutzt man einen Rohstoff, der deutlich weniger umweltschädlich ist wie beispielsweise Öl oder auch Kohle.

Da Holz aber dennoch nicht so schnell nachwächst, wie die Menschheit es manchmal verbraucht, könnte man als Nutzer eines Kaminofens durchaus ein schlechtes Gewissen bekommen. Doch “könnte” ist hier das entscheidende Wort, denn das Holz, das man verbrennt, hat eine sehr lange Vorhaltezeit. Ein moderner Kaminofen kann die Wärme also sehr lange speichern und in die Raumluft abgeben. So muss man keine großen Mengen an Holz verfeuern, um es Drinnen wohlig warm zu haben. Von ökologischer Seite her ist ein Kaminofen heute also eine sichere Variante, das eigen Haus zu heizen. Zudem kann durch die Wärme, die der Ofen verbreitet, die Heizung entlastet werden, was wiederum andere Rohstoffe schont und auch die Stromkosten senkt. Würden alle Menschen hierauf vertrauen, wäre auch der angespannte Strommarkt lange nicht mehr so umkämpft. Tolle Kaminöfen, die die Umwelt nach neusten Standards schützen, findet man beispielsweise bei Edingershops. Hier findet jeder das passende Modell von gewöhnlich bis extravagant.

Versorgungssicherheit und erneuerbare Energien

Wie soll das Stromnetz der Zukunft aussehen?

Wie soll das Stromnetz der Zukunft aussehen?

Aufgrund der zunehmenden Forderungen nach Ausstieg aus den fossilen bzw. atomaren Energien wird es immer wichtiger, auf erneuerbare Energien zu setzen. Ein schwieriges Thema in der Diskussion um die regenerativen Energien ist aber die Versorgungssicherheit. Tatsache ist, dass viele regenerierbare Energien wie Photovoltaik oder Windkraft im wahrsten Sinne des Wortes von Wind und Wetter abhängig sind und dass daher je nach Wetterlage schwankende Energiemengen verfügbar sind. Zudem gibt es bei der Sonnenenergie noch massive Schwankungen im Tages- bzw. Jahresrhythmus. Wie auch immer die Kurven bei der Erzeugung dieser Energieformen liegen: Die Verbrauchskurve verläuft in jedem Fall anders. Die Frage ist deshalb, wie Versorgung und Verbrauch harmonisiert werden können.


Gefragt sind in erster Linie Investitionen in einen entsprechenden Ausbau der Netze sowie der Speichertechnologien und in Schattenkraftwerke, also Kraftwerke, die beim Ausfalls eines Energieerzeugers den Energiebedarf decken können. Der dezentrale Charakter der erneuerbaren Energien macht eine Umstellung der Struktur der Energieversorgung notwendig.

Im Einzelnen sind für den flächendeckenden Umstieg auf erneuerbare Energien folgende Aspekte wichtig: Das Ausbauziel im EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) sollte auf mindestens 70% gesteigert werden. Auch die Windenergie im Binnenland sollte ausgebaut werden. Die Finanzierung der notwendigen Netzanschluss und -verstärkungsmaßnahmen sollten durch die Netzbetreiber und eine mögliche bundesweite Umlage im EEG erfolgen.

Bei ausreichender Anlagenzahl reicht die Summe der jährlichen Energie zwar aus, trotzdem müssen die Probleme angegangen werden, die sich aus der Wetterabhängigkeit der erneuerbaren Energien ergeben. Eine Maßnahme besteht in der Bereitstellung von Strom aus Biomasse-Spitzenlastkraftwerken, die in Bereitschaft gehalten werden. Dies wird jedoch nicht ausreichen, weil nicht unbegrenzt Biomasse zur Verfügung steht. Deshalb sind weitere Maßnahmen erforderlich: Die Strompreise sollten flexibel nach Tageszeit und Wetterlage gestaltet werden, um einen wirkungsvollen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage zu erzielen. Die heutigen Möglichkeiten der Datenübertragungs- und Regelungstechnik können dies zum Beispiel mit modernen Leiterplatten zur elektronischen Steuerung leisten. Dadurch wird der Stromhandel an einer Art Strombörse möglich, an der auch Haushaltskunden beteiligt werden. Dazu müssen jedoch zunächst die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass Pumpspeicherkraftwerke nicht ausreichend sind, um einen Ausgleich zwischen dem jahreszeitlich bedingten Mangel und Überangebot zu schaffen. Deshalb sollten Anreize gegeben werden, dezentrale Stromspeicher im eigenen Bereich einzurichten. Dies erhöht auch die Ausfallsicherheit der Stromnetze bei Unwettern.

Durch die Umsetzung dieser Vorschläge könnte das Problem der Versorgungssicherheit bei regenerativen Energien gelöst werden. Somit wäre ein Ausstieg aus fossilen und atomaren Energieformen in absehbarer Zeit möglich und die Stromversorgung könnte komplett auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Jedoch ist natürlich auch ein gewisser Aufwand und eine Investitionsbereitschaft dafür erforderlich.

Foto: © flashpics – Fotolia.com

Brückentechnologie Erdgas?

Erdgas die Brückentechnologie?

Erdgas die Brückentechnologie?

Wikipedia definiert das Wort Brückentechnologie als eine Technologie, die nur während einer Übergangsphase genutzt wird um später von einer anderen Technologie abgelöst zu werden. Und um dieses Prinzip allgemein verständlich zu erklären führt das Online-Lexikon auch gleich die Atomkraft an, die – so Wikipedia – als Brückentechnologie vor der umfassenden Einführung der regenerativen Technologien genutzt werden müsse. Und dies sollte heute eigentlich auch der inhalt meines Beitrags werden: Sinn oder Unsinn der Atomkraft als Brückentechnologie.
Doch bei meinen Recherchen im Netz kam letzendlich alles ganz anders, denn eine neue Greenpeace-Studie, definiert Erdgas als die einzige Brückentechnologie, die wir vor der Umstellung der Energieerzeugung auf 100% Nachhaltigkeit wirklich benötigen. Grund genug sich das Thema Erdgas etwas genauer anzusehen:

Die Argumentationskette von Greenpeace im Überblick:
Erdgas wird derzeit in Deutschland zum überwiegenden Teil im Bereich der Wärmeversorgung eingesetzt. Hier liegen allerdings große Einsparpotentiale brach (Wärmedämmung etc.) die – sobald sie aktiviert werden – den Einsatz von Erdgas in Kraftwerken ermöglichen, ohne dass der Gesamtbedarf steigt. Das nicht mehr benötigte Erdgas kann daher in der Stromerzeugung verwendet werden, werden hierbei moderne Technologien (Kraft-Wärme Kopplung, GuD-Anlagen etc.) eingesetzt, ist die Effizienz dieses Energieträgers sehr hoch. Zusätzlich verursacht der Einsatz von Erdgas relativ wenig CO2, die Klimabilanz von Erdgas ist deutlich günstiger als die von anderen fossilen Brennstoffen.

Diese interessante Studie von Greenpeace entwirft ein wirklich attraktives Szenario und ersetzt die unbeliebte Kernkraft durch die deutlich angenehmere Brückentechnologie Erdgas. Macht dies auch für Sie Erdgas zu einer überzeugenden Alternative? Weitere Informationen über Erdgas erhalten Sie im Internet unter anderem auf Gaspreise-Vergleich.eu

Foto: © Anton Bryksin – Fotolia.com